<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Küstenschmiede</title><description>Neues aus der Küstenschmiede</description><link>https://kuestenplanet.de/</link><language>de</language><pubDate>Mon, 02 May 2022 14:54:00 +0200</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="https://maps.con4gis.org/share/kuestenschmiede.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>Warum das Contao Camp gut wie immer war ...</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>... aber das Camp 23 anders sein sollte.</h2>                 <p>Zurzeit befinden wir uns auf der Rückreise vom Contao Camp 2022 in Potsdam. Bei mehreren Stunden im ICE eine gute Möglichkeit, die Veranstaltung Revue passieren zu lassen.</p> <p><strong>Das Camp war großartig organisiert</strong>. Wir waren mitten im holländischen Viertel. Es stimmte einfach alles. Nach langer Pandemie-Zeit eine super Möglichkeit, sich endlich wiederzusehen. Vielleicht auch aus diesem Grund stand das gemeinsame Erarbeiten von Themen eher im Hintergrund und der rege Austausch im Vordergrund.</p> <p>Als ich vor über zehn Jahren neu war in der Contao Community, fand ich als stiller Neuling, dass die Pausen viel zu lang sind. Von anderen Konferenzen war ich anderes gewohnt. Inzwischen können die Pausen gar nicht lang genug sein, insbesondere nach der Corona-Pause. Alle haben viel zu erzählen und die Pandemie ist auch an unserer Branche nicht spurlos vorbeigegangen.</p> <p>Die Sessionplanung verlief wie in all den anderen Jahren. Samstag und Sonntag haben wir jeweils den Tag geplant und in vier Slots gab es eine <strong>gesunde Mischung an Themen</strong>. Doch trotz guter Stimmung und hoher Motivation war irgendetwas anders bei diesem Camp. <strong>Nur was?</strong></p> <p>Viele Themen wiederholen sich über die Jahre immer wieder und oftmals bleiben die Sessions, zumindest für das Projekt Contao ergebnislos. Das war auch bei vorherigen Camps so. Da aber viele von uns schon viele Jahre dabei sind, entsteht gefühlt immer mehr Frustration darüber. Ein gutes Beispiel dafür war die Diskussion darüber, wie wir Contao in der Öffentlichkeit interessanter machen können für Entwickler und Agenturen.</p> <p>Jede neue Version von Contao ist <strong>die beste Version aller Zeiten</strong>. So auch die aktuelle LTS-Version <strong>4.13</strong>. Dennoch scheint die Community nicht im verdienten Umfang zu wachsen. Die Diskussion darüber wurde oft geführt. Immer entstehen gute Ideen und immer verrennt man sich in vermeidlich neuen Erkenntnissen. Die sind aber nicht neu: Contao ist ein System, mit dem man alle Arten von Webprojekten umsetzen kann. Kein Klicky-Buntie. Das CMS überzeugt im Ergebnis, bei der Qualität. Eben nicht „schnell und schmutzig“, sondern <strong>Enterprise und nachhaltig</strong>. Entsprechend muss man sich nicht mit „schnell und schmutzig“-Systemen vergleichen. Es passiert aber und auch ich bin wieder mal in diese Falle getappt. Man gewinnt nach wenigen Minuten diese Erkenntnis neu und dann ist die Session um und dann fragt man sich: „Wofür war das jetzt gut? Was machen wir damit?“</p> <p>Solche Situationen gab es an diesem Wochenende des Öfteren. Das Problem ist, dass wir nicht weiter gehen. Nicht in die Umsetzung. Sondern jedes Mal diese Erkenntnis einfach unbenutzt stehen lassen. Da steht sie nun und vielleicht ist sie dieses Mal beim nächsten Camp immer noch da?</p> <p>Wir gehen, zu Hause angekommen, wieder ins Tagesgeschäft über und werden kaum Zeit finden, mit dieser ewigen Erkenntnis etwas anzufangen.</p> <p>Da sich bei mir die Situation in diesem Jahr besonders doof anfühlt, möchte ich <strong>Ideen</strong>, die nicht von mir kommen, sondern <strong>in Diskussionen entstanden</strong> sind skizzieren, die wir vielleicht beim nächsten Camp und oder Hackathon nutzen könnten:</p> <p>Kurze Sessions und Produktvorstellungen, gehören aus meiner Sicht nur auf eine solche Veranstaltung, wenn diese die Community bzw. das Produkt Contao voranbringen. Also dann, wenn die Teilnehmer einen Mehrwert für Contao oder ihre Arbeit mit Contao sehen. Das kann ganz vielseitig sein und auch eine Yoga- oder Powernapping Session sind da als Ausgleich sehr willkommen. Aber in erster Linie geht es bei unserem Barcamp oder einem Hackathon doch darum, gemeinsam etwas zu erarbeiten. Lücken (auch Wissenslücken) zu schließen, die das Projekt aufgrund der begrenzten Arbeitszeit, die oft ehrenamtlich passiert, zwangsläufig immer mit sich bringt. Alle profitieren ...</p> <p>Wir in der Küstenschmiede kommen immer im Herbst zu unserem „Hackahoy“ zusammen. Wir sammeln, wie bei der Sessionplanung mögliche ToDos – da kann man auch gerne im Vorfeld schon etwas vorbereiten. Die ToDos werden angepinnt – es können beliebig viele sein. Gruppen oder Einzelpersonen nehmen sich ein solches Kärtchen und legen los. Nur abends gibt es eine gemeinsame Pause und eine Vorstellungsrunde der Ergebnisse. Da wo Diskussionen, Präsentationen notwendig sind, kann die Gruppe sich zurückziehen. Halt ein Hackathon..</p> <p>Beim Camp könnte es so sein, dass man beide Wege kombiniert. Also eine Einstiegssession und die Möglichkeit, im Anschluss etwas zu bewegen. Je nach Komplexität an einem Vor- oder Nachmittag, den ganzen Tag oder sogar das ganze Wochenende. Man könnte zu Tagesbeginn mehrere Sessions parallel machen und danach bspw. nur noch einen Sessionslot, wie am vergangenen Wochenende auch, um sich zu gewünschten Themen auszutauschen. Alle anderen arbeiten nach der Session an der Umsetzung. Ggf. gibt es nach dem Mittagessen eine weitere Session. Abends gibt es dann eine Vorstellungsrunde. Immer so, dass das Ziel und nicht die Zeitplanung maßgeblich ist.</p> <p>Alternativ könnte man das auch über zwei Tage verteilen. Also Tag 1 Sessions. Tag 2 Hackathon. Ich finde die erste Lösung aber charmanter, weil sich so alle auf die eine oder andere Weise einbringen können.</p> <p>Die Ergebnisse beider Tage könnten dann am Sonntagabend veröffentlicht werden und alle gehen mit einem guten Gefühl nach Hause, da sie selbst nicht nur Nutznießer der Veranstaltung waren, sondern etwas mit vorangebracht haben.</p> <p>Zum Teil war es auch in diesem Jahr so. Nur dass der Hackathon am Freitag vorgeschaltet war. Sozusagen bevor die Themen der Community überhaupt auf dem Tisch lagen. Das wäre aus meiner Sicht in umgekehrter Reihenfolge besser. Auch sollte ein Hackathon nicht allzu kurz sein. Es dauert, bis man in einem neuen Thema angekommen ist, zumindest ist das bei mir so. Für einen Hackathon fände ich es gut, wenn man eine Art Leitfaden im Vorfeld verschicken könnte. Prozesse, Style Guide, Linksammlung, usw. könnten darüber dann zur Veranstaltung schon bekannt sein.</p> <p>Wie gesagt, das Contao Camp 2022 war gut wie immer und perfekt organisiert. Ich habe die Zeit in Potsdam genossen. Danke an Joachim und seinem Team vom Berliner Stammtisch. Aus meiner Sicht war es nach der langen Zeit ein besonders wichtiges Treffen und vielleicht nicht nur aus meiner Sicht ruft es nach Veränderung und damit die Idee nicht verpufft, möchte ich folgenden Vorschlag machen:.</p> <p>Bei uns in Jever im Coworking Space haben wir ausreichend Platz und könnten am Wochenende einige Leute unterbringen. Wir laden die Contao-Community gerne zu unserem Hackahoy 2022 ein, um Contao und andere Open Source Bundles voranzubringen. Man könnte an diesem Termin das nächste Camp planen und vielleicht in etwas kleinerer Runde eine solche Veranstaltung verproben. Würde mich freuen. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden. Ich würde den Termin selbstverständlich mit Leo und der Association abstimmen und mich um die Orga kümmern. Über weitere Ideen und Feedback dazu freue ich mich.</p> <p>Oldenburg, ich muss aussteigen.</p> <p>Bis bald<br>Matthias</p>         </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/warum-das-contao-camp-23-anders-sein-sollte</link><pubDate>Mon, 02 May 2022 14:54:00 +0200</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/warum-das-contao-camp-23-anders-sein-sollte</guid></item><item><title>Interaktive Grafiken mit con4gis Visualization</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>In 5 Schritten zur interaktiven Grafik</h2>                 <p>Interaktiver Content bietet viele Vorteile und wird daher immer gerne genutzt. Gerade interaktive Grafiken und Diagramme können dem Nutzer helfen, <strong>komplexe Zusammenhänge</strong> <strong>einfacher zu verstehen</strong>. Zusätzlich verbringen die Nutzer mehr Zeit auf Deiner Seite. In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären wir Dir, wie Du mithilfe von con4gis<strong> in 5 einfachen Schritten zur interaktiven Grafik auf Deiner Contao Website</strong> gelangst.</p> <p>In unserem Visualization-Bundle hast Du die Auswahl zwischen verschiedenen Diagrammen und Grafiken:</p> <p><img style="float: right;" src="https://kuestenplanet.de/files/kuestenplanet/news/visualization_banner.png" alt="verschiedene Diagramme und Grafiken" width="500"></p> <p> </p> <ul> <li>Liniendiagramm</li> <li>Kurvendiagramm</li> <li>Kreis-/Donutdiagramm</li> <li>Manometer</li> <li>einfaches Gantt-Diagramm</li> </ul> <h3>Schritt 1 - Installieren von con4gis-Visualization</h3> <p>con4gis-Visualization und alle anderen con4gis-Bundles kannst Du über den Contao-Manager oder via Composer installieren. Im Manager trage dazu einfach con4gis oder Visualization in das Suchfeld des Contao-Managers ein (Menüpunkt Entdecken). Via Composer: <code>composer require con4gis/visualization</code></p> <h3>Schritt 2 - Vorbereitung und Funktionsweise</h3> <p>Nachdem Du con4gis-Visualization installiert hast, kannst Du die Erweiterung im Contao Backend über das <strong>Dashboard</strong> ansteuern. Mit dem <strong>Sternchen-Icon</strong> kannst Du Visualization direkt im linken Menü des Contao-Backends anzeigen lassen. Dort hast Du dann zwei <strong>neue Menüpunkte</strong> „Grafikelemente“ und „Grafiken“.</p> <p>Im Menüpunkt Grafikelemente werden Deine Daten eingetragen, dort wählst Du auch aus, ob Dein Element ein Teil eines Manometers, Linien-, Kurven-, Kreis- oder Gantt-Diagramms sein soll. Grafikelemente fungieren sozusagen als Bausteine Deiner Grafik. Du ordnest einzelnen oder mehreren Elementen x- und y-Werte, einen Elementtyp, eine Farbe und weitere Eigenschaften zu.</p> <p>Im Punkt Grafik fügst Du dann Deine Grafikelemente zu einer Grafik zusammen. Hier legst Du alle wesentlichen Einstellungen für die Darstellung der Grafik fest.</p> <h3>Schritt 3 - Ein Grafikelement erstellen</h3> <p>Wir starten mit den Grafikelementen und fügen ein <strong>neues Grafikelement</strong> hinzu. Als Beispiel starten wir mit einem Liniendiagramm. Dafür musst Du in den Einstellungen als Elementtyp &#34;Linie&#34; auswählen. Als Herkunft der Daten wählst Du Eingabe aus. Jetzt kannst Du hier Deine <strong>Werte selbst eingeben</strong> und über das Plus-Icon weitere Werte hinzufügen.</p> <p>Du hast auch die Möglichkeit <strong>Daten über eine Tabelle zu laden</strong>, <a title="Dokumentation con4gis Import" href="https://docs.con4gis.org/schnelleinstieg-import" target="_blank" rel="noopener">zusammen mit con4gis-Import</a> kannst Du so auch CSV-Dateien ganz einfach in eine interaktive Grafik verwandeln.</p> <h3>Schritt 4 - Grafik erstellen</h3> <p>Nachdem Du die Daten eingepflegt hast, kannst Du nun die Grafik erstellen. Unter dem Menüpunkt Grafik legen wir eine neue Grafik an. Jetzt musst Du nur noch Dein zuvor angelegtes Grafikelement auswählen. Des Weiteren hast Du noch viele weitere Möglichkeiten wie zum Beispiel das Koordinatensystem anpassen oder einen / mehrere Wertebereiche definieren.</p> <h3>Schritt 5 - Einbindung im Frontend ... Man sehe und staune</h3> <p>Zur Einbindung Deiner Grafik im Frontend fügst Du dem gewünschten Artikel ein <strong>neues Inhaltselement</strong> hinzu. Als Elementtyp wählst Du unter “con4gis” “Grafik” aus. Im Grafik Dropdown-Menü kannst Du dann Deine zuvor angelegte Grafik auswählen.</p> <p> </p> <p>    <div class="c4g_chart_container ">                 <img class="watermark" src=""                      alt=""                         style="max-height: 200px;max-width: 200px;position: absolute;margin-top: 50px;margin-left: 100px;opacity: 0.2;">                <div class="c4g_chart " id="c4g_chart_1"             data-chart="1">         </div>             </div> </p>         </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/interaktive-grafiken-mit-con4gis-visualization</link><pubDate>Wed, 13 Apr 2022 10:08:00 +0200</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/interaktive-grafiken-mit-con4gis-visualization</guid></item><item><title>con4gis 8.1</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>Ein Überblick über die Neuerungen</h2>                 <p>con4gis ist eine mächtige Sammlung von Open Source Bundles für Geoinformationssysteme und andere Webanwendungen. Wie immer bestimmt der Hauptbaustein <a title="con4gis Maps" href="https://kuestenplanet.de/maps-con4gis-org" target="_blank" rel="noopener">Maps</a> die Version. Diesmal 8.1.</p> <p>In erster Linie ging es bei allen Contao Erweiterungen um die Integration neuer Technologien. con4gis unterstützt u.A. folgende Versionen:</p> <p><strong>PHP</strong>: 7.4, 8.0, 8.1<br><strong>Contao</strong>: 4.9 LTS, 4.13 LTS<br><strong>OpenLayers</strong>: 6.13</p> <p>Stellvertretend für alle eingesetzten Komponenten danken wir den Contao Kernentwicklern und allen Beteiligten für die grandiose neue LTS-Version 4.13 und den OpenLayers-Entwicklern für die konsequente Weiterentwicklung der genialen Bibliothek. <strong>DANKE</strong></p> <h3>Neues OAuth Bundle <img style="font-size: 0.875rem; font-weight: 400; float: right;" src="https://kuestenplanet.de/files/con4gis_docs_v8-1/oauth/icons/con4gis_oauth.svg" alt="con4gis OAuth Baustein Icon" width="160" height=""></h3> <p>Der neue Baustein con4gis/oauth ist hinzugekommen. Zusätzlich zu <a title="con4gis LDAP" href="https://docs.con4gis.org/con4gis-ldap" target="_blank" rel="noopener">con4gis/ldap</a> zur Authentifizierung über LDAP oder Active Directory ist darüber jetzt auch die Authentifizierung über OpenID Connect und verschiedener OAuth Server möglich.</p> <p>Hier geht es zur Doku: <a title="con4gis OAuth" href="https://docs.con4gis.org/con4gis-oauth" target="_blank" rel="noopener">con4gis/oauth</a></p> <h3><br>Reservation 3.0</h3> <p><img style="float: right;" src="https://kuestenplanet.de/files/con4gis_docs_v8-1/reservation/icons/reservation_c4g.svg" alt="con4gis Reservation Baustein Icon" width="160"></p> <p>Am meisten Änderungen gab es wohl bei con4gis/reservation und con4gis/projects. Mit beiden Bundles haben wir in den nächsten Monaten viel vor und dafür schon mal ein paar Grundlagen geschaffen.</p> <p>Wir haben Vorbereitungen getroffen, um jQueryUI zu entfernen. Komponenten, wie die Datatables setzen aber noch auf diese Technologie. Außerdem haben wir das HTML und CSS an einigen Stellen modernisiert.</p> <p>Reservation hat ein neues <strong>Referenten-Modul</strong>, über das die Referenten jetzt im Detail aufgelistet und verknüpft werden können.</p> <p>Die komplette Moduleinstellung aus dem Reservierungsformular ist in das gleichnamige Backendmodul gewandert. Hauptgrund dafür war die Entlastung der tl_module Tabelle. Mit dem Vorteil, dass jetzt auch komplexe Konfigurationen schnell gewechselt werden können.</p> <p>Das Preismodul haben wir aufgelöst. Das Setzen der Preise ist jetzt direkt am Objekt möglich.</p> <p>Es gibt eine neue Reservierungsart, die anstelle der <strong>Datums-Zeitauswahl</strong>, die <strong>Objektauswahl</strong> nach vorne stellt und so wieder viele andere Buchungsszenarien ermöglicht.</p> <p>Ganz neu ist die Möglichkeit auch <strong>mehrtägige und sogar mehrwöchige Buchungen</strong> möglich zu machen.</p> <p>Obendrauf, gab es sehr viele kleinere Optimierungen und Korrekturen. Bspw. können über das Objekt jetzt auch <strong>Bild und Text ins Formular</strong> gebracht werden, um die Buchungsoption darzustellen.</p> <p>Hier geht es zur Doku: <a title="con4gis Reservation" href="https://docs.con4gis.org/con4gis-reservation" target="_blank" rel="noopener">con4gis/reservation</a></p> <h3><br>Visualization 2.0</h3> <p><img style="float: right;" src="https://kuestenplanet.de/files/con4gis_docs_v8-1/visualization/icons/visualisation_c4g.svg" alt="con4gis Visualization Baustein Icon" width="160"></p> <p>In Visualization hat sich ebenfalls einiges getan. Neben der Optimierung zahlreichen Grafiken sind jetzt <strong>mehrere Y-Achsen</strong> möglich, um auch konkurrierende Werte darzustellen.</p> <p>Zusätzlich zur Hauptgrafik kann in einigen Diagramme eine <strong>zusätzliche Minigrafik</strong>, als Übersicht, dazu gebracht werden.</p> <p>Die <strong>Tooltip-Einstellungen</strong> wurden erweitert, damit zusätzliche Infos ausgegeben werden können.</p> <p>Visualization ist eine einfache Möglichkeit, um verschiedene Arten von Diagrammen in Contao-Seiten zu integrieren. Dabei können eigene Daten verwendet werden und auch eigene Tabellen angebunden werden.</p> <p>Hier geht es zur Doku: <a title="con4gis Visualization" href="https://docs.con4gis.org/con4gis-visualization" target="_blank" rel="noopener">con4gis/visualization</a></p> <h3><br>Maps 8.1</h3> <p><img style="float: right;" src="https://kuestenplanet.de/files/con4gis_docs_v8-1/maps/icons/maps_c4g.svg" alt="con4gis Maps Baustein Icon" width="160"></p> <p>In Maps können jetzt <strong>mehrere Popups gleichzeitig</strong> geöffnet werden, sehr hilfreich, wenn die Karte vergleichbare Informationen enthält.</p> <p>Das <strong>direkte Öffnen der Popups aus dem Starboard</strong> heraus wurde überarbeitet und funktioniert jetzt auch mit aktiviertem Clustering.</p> <p>Kombinierte Layer haben ein besseres <strong>z-index Handling</strong>.</p> <p>Über das neue Kartenstrukturelement „con4gis.io Daten“ können <strong>Gebiete (Postleitzahl, Bundesländer)</strong> in die Karte gebracht werden. Das Angebot werden wir nach und nach erweitern.</p> <p>Hier geht es zur Doku: <a title="con4gis Maps" href="https://docs.con4gis.org/con4gis-maps" target="_blank" rel="noopener">con4gis/maps</a></p> <p> </p> <p>In allen anderen Bundles sind Systemanpassungen und Korrekturen passiert. Ausnahme sind Tracking und Firefighter. Für beide Bundles werden wir die Anpassungen bei Gelegenheit nachziehen.</p> <p> </p> <p>Nach der heutigen Nachricht werden wir unser Social Media Engagement auch wieder erhöhen. Nach und nach werden wir die Möglichkeiten der Bundles näher ausführen. Parallel erweitern wir fast täglich die Doku und bauen auch immer mehr Live-Beispiele ein. Nichtsdestotrotz ist die Doku immer etwas hinter der Entwicklung hinterher.</p> <p>Wir bleiben am Ball und freuen uns auf Euer Feedback.</p>         </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/con4gis-8-1</link><pubDate>Wed, 02 Mar 2022 11:25:00 +0100</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/con4gis-8-1</guid></item><item><title>con4gis 8 - die neue Version</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>Viele Optimierungen unter der Haube.</h2>                 <p><strong>Vorweg: ein Update von con4gis 7 auf 8 ist problemlos möglich.</strong> Wir haben uns für das Major-Release entschieden, weil unter der Haube technisch sehr viel verändert wurde. In der Summe kann man die Änderungen wie folgt zusammenfassen:</p> <ul> <li>Lazy Loading der React Komponenten.</li> <li>Routing ist wieder in con4gis/maps enthalten.</li> <li>Der Backend-Editor ist wieder in con4gis/maps enthalten.</li> <li>Scripte aufgeräumt und komprimiert.</li> <li>Wechsel vom CKEditor zum Trix Editor</li> <li>Sonstiges</li> </ul> <h3>Lazy Loading der React Komponenten</h3> <p>Wir hatten uns vor einigen Jahren dazu entschlossen den Router und den Editor aus Maps herauszunehmen, um das Maps Bundle möglichst schlank zu halten. Es hat aber dafür gesorgt, dass das Routing in der Karte nur noch von wenigen genutzt wurde. Mit dem jetzigen Lazy Loading der JavaScript-Komponenten ist das Maps Bundle so schlank wie die geladenen Komponenten. D.h. wenn der Router nicht aktiviert wird, wird er auch nicht geladen.</p> <p> </p> <h3>Routing ist wieder in con4gis/maps enthalten</h3> <p>Wir haben das Routing zwar zurück ins Maps Bundle gebracht, die Tabellennamen aber bestehen lassen, sodass bestehende Konfigurationen weiterhin greifen. In dem Zuge sind auch noch einige Korrekturen gemacht worden.</p> <p> </p> <h3>Der Backend-Editor ist wieder in con4gis/maps enthalten</h3> <p>Auch der Backend-Editor ist zurück in Maps. Allerdings mit veränderter Konfiguration. Aufgrund der Tatsache, dass der Editor nur sehr selten genutzt wurde. Bzw. aufgrund der komplexen Möglichkeiten auch wenig Zuspruch gefunden hatte, haben wir uns dazu entschlossen, die Konfiguration zu vereinfachen. Die gesamte Konfiguration ist jetzt in einer Backend-Maske möglich und der Editor kann wie gewohnt in der Kartenstruktur (GeoJson) genutzt werden.</p> <p> </p> <h3>Scripte aufgeräumt und komprimiert</h3> <p>In erster Linie haben wir das JavaScript und CSS aufgeräumt. Neben den Webpack-Komprimierungen, nutzen wir für einfache Strukturen jetzt auch den Gulp Taskrunner. Zahlreiche Altlasten sind rausgeflogen. Viele Scripte sind vom Core ins Projects Bundle gewandert, sodass auch der Core bereits um einiges verschlankt wurde. Dieser Prozess wird nach und nach fortgeführt. Schon jetzt hat sich aber in Sachen Ladezeiten in allen Bundles etwas positiv getan.</p> <p> </p> <h3>Wechsel vom CKEditor zum Trix Editor</h3> <p>Wir nutzen seit einigen Jahren wieder einen HTML-Editor, nachdem der Wechsel zu bbCode nicht den gewünschten Anklang gefunden hatte. Bspw. in Projects-Modulen oder im Forum. Wir hatten uns für den CKEditor entschieden. Mehrere Gründe, wie die Installierbarkeit oder das Lizenzmodell, haben uns jetzt dazu bewogen zu wechseln. Der <a title="Trix Editor" href="https://trix-editor.org/" target="_blank" rel="noopener">Trix Editor</a>, made by Basecamp, war aus unserer Sicht die richtige Wahl. Der Einbau ist einfach und der Editor bietet all das, was wir brauchen. Mit dem Einbau haben wir auch den Dateiupload überarbeitet, der insbesondere im Forum immer wieder für Probleme gesorgt hatte.</p> <p> </p> <h3>Anbindung Consent-Tool</h3> <p>Wir arbeiten schon sehr lange an der Consent-Tool-Anbindung; die eigentlich Teil des con4gis 8 Releases sein sollte. Leider kam es immer wieder aufgrund der Komplexität zu Problemen. Wir haben uns jetzt für eine weniger komplexe, aber flexible Herangehensweise entschieden. <strong>Die Technik wird nächste Woche freigeschaltet.</strong> Es lassen sich dann an zahlreichen Stellen Schlüssel im Contao Backend setzen, die mit Tools wie <a title="Klaro" href="https://github.com/kiprotect/klaro" target="_blank" rel="noopener">Klaro</a> oder der <a title="Contao Consent Bridge" href="https://github.com/hofff/contao-consent-bridge" target="_blank" rel="noopener">Contao-Consent-Bridge</a> genutzt werden können. Hinzu kommt ein einfacher, alternativer Cookie Mechanismus um die Karte über ein Overlay erst nach Bestätigung nutzbar zu machen, sodass wir auch diesem Thema endlich vollumfänglich gerecht werden können.</p> <p><strong>Dazu noch ein Hinweis:</strong> in con4gis Maps können Stand heute über 60 Kartendienste angebunden werden. Hinzu kommt die Anbindung benutzerdefinierter Server. Die meisten dieser Dienste werden serverseitig angefragt. Die wenigsten dieser Dienste interessieren sich für unsere Daten. Und weil auch das immer wieder kommt: <strong>Die OpenStreetMap ist keine Karte</strong> die in den Staaten gehostet wird. Die OpenStreetMap ist eine freie Datenbank, aus der die unterschiedlichsten Kartenbilder erstellt werden. In sehr vielen Fällen liegen sowohl Datenbank, als auch Bilder hier in Deutschland. Schaut Euch die Nutzungsbedingungen und Informationen an. Wir haben diese an vielen Stellen in der Backend-Konfiguration verlinkt.</p> <h3>Sonstiges</h3> <p>Es ist in so gut wie allen Bundles etwas passiert. Wir haben viele Fehler korrigiert. Bspw. in con4gis/export. Es sind auch zahlreiche neue Funktionen dazu gekommen. Zum Beispiel in con4gis/reservation. Das alles werden wir auch noch auf <a title="con4gis auf Twitter" href="https://twitter.com/con4gis" target="_blank" rel="noopener">https://twitter.com/con4gis</a> beschreiben. Da sind wir leider etwas hinterher.</p> <p>Falls jemand die Projects-Templates angepasst hat. Wir haben das _list und das _simple Template im neuen mod_c4g_brick.html5 vereint.</p> <p>In Maps ist jetzt standardmäßig ein Routing Import enthalten, der kostenlos mit con4gis.io getestet werden kann.</p> <p>Außerdem kann in Maps jetzt auch ein automatischer Permalink aktiviert werden, sodass immer die aktuelle Kartenposition in der URL steckt.</p> <p> </p> <p>Wer ein Update von Version 7 oder sogar 6 auf 8 machen möchte, sollte auch noch hier hereinschauen: <a title="con4gis Updates" href="https://docs.con4gis.org/updates" target="_blank" rel="noopener">https://docs.con4gis.org/updates</a></p> <p>... und wie immer gilt: meldet Euch wenn was nicht passt. Wir sind real und ansprechbar.<br><br></p> <p>Viel Spaß und Erfolg mit con4gis!</p>         </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/con4gis-8-die-neue-version</link><pubDate>Tue, 08 Jun 2021 20:38:00 +0200</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/con4gis-8-die-neue-version</guid></item><item><title>Wir wünschen Euch eine schöne Zeit</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>Bleibt gesund und munter!</h2>                 <p>In diesem Jahr stand alles im Schatten der Pandemie: Leben, Arbeit und selbst die Familie. Die täglichen Fallzahlen, der kontrollierende Blick ins Gesicht der anderen und die Gewissheit, dass wir noch lange mit der Virusbedrohung und den gesellschaftlichen Folgen leben müssen, sind Alltag geworden. Wir haben uns größtenteils damit abgefunden. Stellen uns täglich die selben Fragen, angepasst an frische Fakten und die Antworten bleiben ungewiss. Die Vorfreude auf die kommende Normalität, wie bspw. den nächsten Konzertbesuch rückt in weite Ferne. Nicht wenige Konzerte wurden schon zum dritten mal verschoben und mit jedem Mal wird es unwahrscheinlicher, dass ein Konzert so ungezwungen wie vor der Pandemie überhaupt wieder stattfinden kann. Spätestens jetzt weiß jeder, wie wertvoll unsere Lebensart vor der Pandemie war: Kunst, Kultur und tolle Speisen haben uns zusammengeführt. Genau wie sportliche Aktivitäten oder Engagement im Verein. - Das fehlt. Ein ungezwungener Abend per Videokonferenz ist keine Alternative. Wir brauchen uns. Privat und beruflich. Ja, wir können verteilt arbeiten. In unserer Branche konnten wir das schon vorher. Es funktioniert. Aber schön wäre doch auch mal wieder ein gemeinsames Frühstück oder der Mittagssnack in der Stadt.</p> <p>Wir in der Küstenschmiede hatten für unser Jubiläumsjahr einiges geplant: Feierlichkeiten, die Eröffnung unseres Coworking Spaces und auch das große Hackahoy sind ausgefallen, aufgeschoben oder fanden im kleinen Kreis statt. Es ist frustrierend. Man macht das Beste draus. Immer davon ausgehend, dass schon bald wieder etwas möglich ist.</p> <p>Unsere Lebensart wird wieder möglich sein. Vielleicht erst in vielen Monaten. Aber dann kommen Konzerte, Konferenzen und Geselligkeit zurück und vielleicht auch der Tag an dem man ohne Maske aus dem Haus geht. Das wünschen wir uns doch alle. Bis dahin heißt es durchhalten, gesund und munter bleiben und das Virus auf Abstand halten. Gerade jetzt muss das sein, damit wir nicht das 1. Quartal komplett Zuhause bleiben müssen und die Läden, die uns wichtig sind womöglich für immer geschlossen bleiben.</p> <p>Wir wünschen Euch allen ein besonnendes Fest. Auf das Ihr Zeit zwischen den Jahren habt und findet um Kraft für die kommenden Monate zu tanken. Auf das das dicke Ende ausbleibt und wir uns alle 2021 gesund und munter wieder sehen.</p> <p>Nina &amp; Matthias</p>          <figure class="image_container float_below">       <img src="https://kuestenplanet.de/assets/images/4/frohes_fest_wuenscht_die_kuestenschmiede-2cb4ca6a.png" width="570" height="569" alt="">      </figure>       </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/wir-wuenschen-euch-eine-schoene-zeit</link><pubDate>Thu, 24 Dec 2020 13:50:00 +0100</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/wir-wuenschen-euch-eine-schoene-zeit</guid></item><item><title>Hackahoy 2020</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>Ein guter Hackathon</h2>                     <figure class="image_container float_right" style="margin-left:16px;">       <a href="https://kuestenplanet.de/files/news/hackahoy2020.jpg" rel="noreferrer noopener" data-lightbox="">       <img src="https://kuestenplanet.de/assets/images/e/hackahoy2020-a80af518.jpg" width="320" height="240" alt="">       </a>      </figure>          <p>Unser alljährliches <strong>Hackahoy</strong> fand dieses Jahr aufgrund der Pandemie im kleine Kreis statt. Für unser Jubiläumsjahr war das ursprünglich anders geplant.</p> <p>Bei der Veranstaltung stand die Technik für das "Gutes aus Jever"-Projekt im Mittelpunkt, welches wir Zusammen mit der <a title="Internet- &amp; Kommunikationsagentur" href="https://www.veomeo.de/" target="_blank" rel="noopener">veomeo Agentur</a> aufbauen. Das Projekt ist zwar bereits öffentlich. Es finden in den nächsten Tagen aber noch wesentliche Änderungen statt. Sodass es dazu, wie angekündigt einen eigenen Artikel geben wird. Mit zwölf Personen haben wir vom <strong>10. bis zum 12. September</strong> ordentlich Energie in die Weiterentwicklung gesteckt. Als Gast war Alexander Drost von veomeo mit von der Partie.</p> <p>Der <a title="Was ist ein Hackathon?" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hackathon" target="_blank" rel="noopener">Hackathon</a> fand hauptsächlich in unseren neuen Räumen statt, die ich Euch in einem gesonderten Artikel vorstellen werde - unser diesjähriger T-Shirt Aufdruck (siehe Bild) nimmt wohl schon so einiges vorweg ;)</p> <p>Am Samstagabend haben wir, als Abschluss, unser <a title="10 Jahre Küstenschmiede in Jever" href="https://kuestenplanet.de/artikel/10-jahre-kuestenschmiede">10 jähriges Jubiläum</a> und die vielen Arbeitsergebnisse "Corona-like" gefeiert. Alles in Allem wie immer ein gelungenes Event. Hoffen wir mal, dass wir im nächsten Jahr wieder interessierte Webworker und Entwickler nach Jever einladen können um dann gemeinsam etwas gutes auf die Beine zu stellen.</p>   </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/hackahoy-2020</link><pubDate>Wed, 16 Sep 2020 15:37:00 +0200</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/hackahoy-2020</guid></item><item><title>Gutes aus Jever</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>Teil 4: von jetzt auf neu</h2>                 <p style="text-align: left;">Seit ich als kleiner Junge in der Wittmunder Fußgängerzone bei Eis Willi anstand, um für 10 Pfennig eine Kugel Eis zu kaufen ist viel passiert in der Geschäftswelt. Immer mehr Läden machen Ihre Türen für immer zu. Nicht nur in unserer Region. Das ist ein globales Ding.<br><br>All die Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, wissen vermutlich gar nicht was da verloren geht und bereits gegangen ist. Urige Läden, in denen man mit Herzblut beraten wurde und immer etwas fand, was man vorher gar nicht kannte. Was es nicht gab wurde bestellt und konnte eine Woche später abgeholt werden. Der Quellekatalog (Marktplatz der 80er Jahre) war auch nicht schneller. "Tante-Emma Läden" gab es wirklich - mit einer gesunden Auswahl und Gurkenfass. Wer das genauer wissen will, kann ja mal in ein paar Folgen <a title="Neues aus Uhlenbusch" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neues_aus_Uhlenbusch" target="_blank" rel="noopener">Uhlenbusch</a> reinschauen. Das trifft es ganz gut. Insbesondere die Klamotten. Aber Schluss mit der Nostalgie. Das ist Geschichte. Pisspottschnitt, Rolli und Tennissocken gehörten der Vergangenheit an ... dachte ich zumindest. Bis ich letzte Woche bei einem dieser Sitzkonzerte mit Maske eine junge Band mit Tennissocken stehen sah ... es ist nicht alles schlecht. Zum Beispiel ist Tante Emma wieder da und heißt jetzt Unverpackt.<br><br>Ich habe lange, verdammt lange über das Problem der Innenstädte nachgedacht. Ja, es stimmt, dass Internet hat den starken Rückgang in den Fußgängerzonen verursacht. Es ist aber nicht mehr wegzudenken. Es gehört dazu, wie zu meiner Kindheit das Telefonieren im Flur. Da stand es. Bis das zehn Meter Kabel kam und ich beim Telefonieren sitzen konnte - auf der Treppe ... das war die größte technologische Revolution vor dem Internet ;)<br><br>Das Internet ist ein Riesengewinn für das menschliche Zusammenleben, aber nur wenn unsere Werte dort genauso gelten und Verstöße genauso geahndet werden. Diese Erkenntnis hat leider viel zu lange gebraucht und schreit nach einer globalen Lösung. Eine Riesenchance für die Menschheit. Die Alternative sind nationale Grenzen im Internet, die ein Armutszeugnis wären und Parallelwelten Tor und Tür öffnen würden. Leider hört man aber dennoch wie Pfeiler ins Internet geschlagen werden: "Tick tock". Wir können nur unseren Unmut darüber deutlich machen und hoffen, dass die Entscheider das ähnlich sehen. Vermutlich bleiben die gemeinsamen, globalen Werte noch lange eine Utopie. Aber wie so vieles das sinnvoll, logisch und unverzichtbar ist, werden die grauen Herren auch das nicht auf ewig verhindern können.</p> <p>Aber warum erzähl ich das alles? Es geht um die Geschäftswelt, die durch das Internet einen gewaltigen Umbruch erleidet und nationale Grenzen im Internet werden das Problem nur verschärfen. Da auch die Geschäftswelt auf globalen Einkauf und Beratungsinformationen zu ihren Produkten angewiesen ist. Die wenigsten Produkte werden im Inland produziert und Entschleunigung ist bei der Maße an Informationen die auf uns tagtäglich einströmen, ebenfalls eine Utopie. Klar kann ich meine Schuhe auch beim Schuhmacher anfertigen lassen. Aber es hat sich so oder so alles verändert. Seit den 80ern hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt. Wir bräuchten viel mehr Schuhmacher oder wir müssten statt einigen Wochen, Monate auf unsere neuen Schuhe warten. Das alte Leben kommt nicht zurück. Es geht nicht. Und selbst wenn es gehen würde: Man wird kaum genügend Mitstreiter finden, die bereit sind die vielen Rückschritte in Kauf zu nehmen. Man kann nur alles dafür tun, dass Gute zu erhalten und vielleicht auch neu zu etablieren, so wie beim Beispiel: Unverpackt.<br><br>Die Stärken des Internets, insbesondere im Onlinehandel, wurden oftmals zu spät ernst genommen. Obwohl schon ein paar Große auf dem Durchmarsch waren. Der rechtsfreie Raum hat das noch begünstigt. Im Prinzip ist eine Lawine ins Rollen gekommen, die noch heute wütet:<br><br>Die Läden kaufen selbst im Internet. Sie können keine besseren Preise machen. Im Gegenteil sie müssen ja ihr Tun noch aufschlagen. Die Leute kommen, gucken, lassen sich beraten und kaufen dann den Artikel, der bereits in der eigenen Stadt im Laden liegt, im Internet. Frustriert reduzieren die Geschäftsleute ihr Tun. Die Beratung ist nicht mehr so gut. Die Leute kommen nicht mehr. Die Kaufleute werden einfallsreicher und machen mehr, wie beispielsweise teure Werbeaktionen. Die Leute kommen dann, oftmals wie eine Stampede. Insbesondere die älteren Generationen. Wird einmal ein Tag der offenen Tür veranstaltet hat kann man das nachvollziehen. Die Werbegeschenke sind zwar alle weg und vielleicht erreicht der ein oder andere USB-Stick auch den Enkel. Aber im Ergebnis kann man sagen, das rettet ein Geschäft nicht. Die Lawine rollt weiter. Die Werbeaktionen werden eingestellt. Genau wie die Anzeigen im Tagesblatt. Bringt ja nichts. Viele machen bis zum Ruhestand weiter und dann ist Schluss. Der Eisenwarenladen oder das Modehaus schließt in vierter Generation. Für das Ladengeschäft gibt es Interessierte. Die Miete bleibt zumindest: Wettbüros, Spielotheken und 1 Euro Läden machen auf. Doch damit hört es nicht auf. Denn auch diese Branchen müssen kämpfen. Spielen und verlieren kann man ja inzwischen auch ganz gut im Internet. Und auch 1 Euro Artikel bekommt man kostenlos geliefert. Die Lawine rutscht weiter. Die Innenstädte werden für Wohnraum freigegeben. Das "Shoppen" wird langweilig. Da ist ja nichts und das sorgt dafür, dass so auch gut funktionierende Geschäfte und Gastronomie leiden. Ist das die Zukunft? Der eine große Kommerztempel außerhalb, der wie ein Freizeitpark besucht wird und wohnen in der Innenstadt? Inzwischen kann man da auch als Optimist nicht mehr sicher sein.</p> <p>Wir hier in Jever haben den großen Tourismusbonus. Der sorgt für ordentlich Lauf im Sommer. Da strömen die Menschen durch die Stadt, kaufen Gedöns und essen was das Zeug hält. Diese Zeit ist, zumindest hier für viele Grund genug am Ball zu bleiben. Noch. Bis die Drohnen in den Strandkorb liefern ;) Soweit wird es wohl nicht kommen. Eher kann man sein Auto einkaufen schicken. So oder so wird es immer verrückter werden und alles das, was irgendwie Sinn macht und bezahlbar ist wird Bestand haben. Und hier ist die Politik gefragt. Solange die "Milchmädchen" rechnen und Kosten für Umweltschäden und Langzeitschäden durch Raubbau und Ausbeutung ignoriert werden, wird die Containerpalette ihren Siegeszug weiter fahren.</p> <p>Auch Containerschiffe bieten uns viele neue Möglichkeiten. Früher habe ich auf einen Artikel aus Hamburg eine Woche gewartet. Heute kommt der Artikel aus China schneller bei mir an. Toll!? Jeder informierte Mensch in Deutschland kennt die Probleme. Ebenso weiß jeder, dass es schon 5 nach 12 ist. Noch besteht Hoffnung, dass der in Aussicht gestellte Imagegewinn die Mächtigen zum Handeln bewegt. Scheinbar geht es nur noch so. <br><br>Aber nicht nur auf großer Bühne können wir etwas bewegen. Es gibt einen Weg, den wir mit der Küstenschmiede seit Jahren anvisieren. Allerdings ist dieser sehr aufwändig. Man muss es schaffen, die Innenstädte in der Onlinewelt abzubilden und zwar möglichst realitätsnah. Wir haben uns folgendem Motto verschrieben:</p> <p style="text-align: center;"><strong>"Was gut und wichtig ist, soll auch in der virtuellen Welt gut und wichtig sein um in der realen Welt gut und wichtig zu bleiben."</strong></p> <p>Klingt simpel, aber genau das löst viele Probleme. Man kann einer Website nicht ansehen, ob der Betrieb überhaupt existiert. Man kann einem Onlineshop nicht ansehen, ob er ggf. aus der Garage raus betrieben wird. Entsprechend kann man diese Anbieter nicht mit realen Geschäften vergleichen. Das Garagenprojekt ist da und macht kräftig Umsatz. Der etablierte Laden ist auch noch da, macht aber kaum Umsatz mehr, da er in der virtuellen Welt nicht so wichtig ist, wie es sein sollte.<br><br>D.h. wir müssen eine Art Gleichgewicht zwischen den Welten herstellen. Und genau dafür haben wir etwas Gutes entwickelt. Corona beschleunigt Virtualisierung und auch unsere Idee hat dank der ursprünglichen Corona-Initiative "gutes-aus-jever.de" einen gewaltigen Zuspruch gefunden. <br><br>Mit unserer neuen Technik hätte auch Eis Willi sein eigenes Schaufenster im Internet gehabt.</p> <p>Wir haben von jetzt auf neu alles geändert und werden das neue Framework nach und nach mit der in den ersten drei Teilen beschriebenen Technik vereinen.<br><br>Mehr in Kürze. Seid gespannt.</p>         </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/gutes-aus-jever-4</link><pubDate>Tue, 08 Sep 2020 17:55:00 +0200</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/gutes-aus-jever-4</guid></item><item><title>10 Jahre Küstenschmiede</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>... und wir fangen gerade erst an.</h2>                 <p>Im September 2010 habe ich mich als Einzelunternehmer selbstständig gemacht. Der Firmenname Küstenschmiede und auch das heutige Logo waren von Anfang an dabei. Vor der Selbstständigkeit war ich zwei Jahre in Elternzeit und davor habe ich für ein hiesiges Unternehmen Beratungssoftware mitentwickelt.<br><br>Nach der Elternzeit wollte ich etwas Eigenes machen und hatte große Pläne. Zu groß wie sich schnell heraus stellte. Kurz gesagt wollte ich eine verteilte Anwendung im Internet auf die Beine stellen, die insbesondere kleinen Unternehmen, das an die Hand gibt, was Internetriesen so stark gemacht hat. Ich beschloss erst einmal mit einfachen Webanwendungen zu beginnen und arbeitete mich in die Technik ein. Umdenken war angesagt.<br><br>Bereits wenige Monate später habe ich einen ersten Mitarbeiter eingestellt und erste Websites entstanden. Die großen Ideen waren im Hinterkopf und so arbeiteten wir parallel an ersten Erweiterungen für das große Ganze. Ich hatte mir überlegt welche Programmmodule Handwerker, Händler, Dienstleister und Vereine im Internet verwenden würden. Die Liste war riesig. Wir nannten diese Module "Shoes". Ein englisches Wort für Hufeisen - und einige dieser Eisen sind noch heute im Feuer.<br><br>Begonnen haben wir damals mit dem Kartenbaustein CFS-Maps (<strong>C</strong>oast<strong>F</strong>orge<strong>S</strong>hoes). Unser Ziel war es OpenStreetMap-Karten in die Websites zu bringen. Dass das später ein Hauptthema werden würde wussten wir nicht. Heute ist der Nachfolger <a href="https://kuestenplanet.de/%7b%7blink_url::37%7d%7d">con4gis-Maps</a> eine der mächtigsten Erweiterungen für <a href="https://contao.org">Contao</a>. Das Content Management System war von Anfang an unsere erste Wahl als Grundlage für unsere Webanwendungen. Man muss nicht jedes Rad neu erfinden und die Entscheidung Contao dafür zu nutzen habe ich nie bereut. Das System ist heute mehr denn je für unsere Anforderungen geeignet.</p> <p>2012 habe ich die Firma in die heutige GmbH umgewandelt und wir haben unsere Büroräume am Alten Markt in Jever bezogen.<br><br>Schnell wurde uns klar, dass wir mit einfachen Websites kein Potential haben um die Küstenschmiede mit mehreren Mitarbeitern zu finanzieren. Die Wertschätzung der zum Teil sehr aufwändigen Arbeit ist leider auch heute noch nicht immer gegeben<em>. </em>Für so manch einen ist Websites erstellen entweder etwas für verspielte Nerds oder etwas, was man auf Knopfdruck erledigen kann. Beides ist nicht richtig. Es gibt Ausnahmen, die man aber genauso wenig gleichsetzen kann wie ein Drei-Gänge-Menü und Popcorn. Für Popcorn braucht man genauso wenig einen Koch, wie man einen Entwickler für die Bedienung eines Webbaukastens braucht. Wenn Ihr Euren Kunden Popcorn zum Dinner servieren wollt, seit Ihr bei uns an der falschen Adresse ;)</p> <p>Inzwischen ist unsere Arbeit ein regelrechtes Handwerk: Wir bauen Websites. Manchmal kochen wir auch ;) Zum Teil über Monate. Das Verständnis für Programmierung und Designarbeiten ist nicht einfach zu vermitteln. Das Ergebnis ist: Wir erstellen gerne Websites, müssen aber das Geld auch an anderer Stelle verdienen und so haben wir 2012 begonnen eigene Projekte aufzubauen.</p> <p>Einige dieser Portale, wie beispielsweise GeroDem, ein Portal für Senioren und Angehörige, sind nicht mehr aktiv. Die Gründe sind vielfältig. Das Schwierigste ist aber auch hier zahlungswillige Nutzer zu finden. Wie bei der Website-Erstellung ist ein Zerrbild entstanden. Wir werden mit den Internetriesen verglichen und da zahlt man nur ein paar Euro für herausragende Dienste. Vieles ist gänzlich kostenlos, wird durch Werbung oder sogar durch den Verkauf von Daten finanziert. Das wollten und wollen wir nicht und so stand auch dieses Business-Modell auf wackeligen Füßen.<br><br>Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viele Erfahrungen in allen Bereichen des Internets gesammelt. Beispielsweise haben wir einige Zeit unter dem Namen shop4gis einen eigenen Onlineshop betrieben, mit 30.000 Artikeln rund um das Thema Geoinformationssysteme. Zu dieser Zeit waren wir sogar Buchhändler und haben gemerkt wie schwer es ist neben Amazon und den anderen Riesen zu existieren. Schon wieder kein Markt für uns kleinen Krauter ;)<br><br>Man könnte so ein Buch über die letzten zehn aufreibenden Jahre füllen. Machen wir aber nicht. Wir haben unseren Weg gefunden und das ohne uns zu verbiegen. Jetzt schauen wir in die Zukunft. Die ernüchternden Ergebnisse sind wertvolle Erfahrungen die uns Mitsprache in allen Bereichen des Internets ermöglichen.<br><br>Zurzeit haben wir ein paar ganz tolle Eisen im Feuer und ich freue mich schon wahnsinnig darauf, etwas davon in den nächsten Tagen zu berichten.<br><br>Durch Corona ist es uns leider nicht möglich unser Jubiläum gebührend zu feiern. Wir feiern im kleinen Kreis mit unseren Mitarbeitern und starten unter Volldampf in die nächste Dekade.</p> <p> </p> <p>Mehr dann in Kürze. Seid gespannt.</p> <p> </p> <p>Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchten wir an dieser Stelle großen Dank aussprechen. Angelika, Claudio, Friedrich, Raphael, Nils, Vitalii, Malte und Anna: Vielen Dank für die besondere Überraschung heute Morgen und noch mehr für Eurer grandioses Engagement. Gemeinsam werden wir Inseln versetzen ... zumindest im Internet ;)</p> <p> </p>         </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/10-jahre-kuestenschmiede</link><pubDate>Tue, 01 Sep 2020 21:15:00 +0200</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/10-jahre-kuestenschmiede</guid></item><item><title>con4gis.io Einstieg</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>Kartendienste für Contao</h2>                 <p>Unsere "Kartenmaschine" <a title="Kartendienste für Contao" href="https://con4gis.io" target="_blank" rel="noopener">con4gis.io</a> läuft seit nun mehr 17 Monaten ohne Ausfälle und ist in mehr als hundert Contao Instanzen integriert.</p> <p>In diesem Artikel beschreibe ich Euch was genau con4gis.io ist und warum Ihr es auch für Eure Karten nutzen solltet.</p> <h3>Wie alles begann?</h3> <p>Eine interaktive Karte mit Suchfunktion und Routing ist seit vielen Jahren Standard einer jeden Website. Die Nutzer haben sich daran gewöhnt zumindest eine Standortkarte auf der Kontaktseite zu finden. Viele Agenturen gehen den einfachen Weg und binden kostenlos eine Karte der großen Anbieter an. Allen voran Google. Super Karte, mit allem was man braucht und vielen nützlichen Informationen. In Sachen Datenschutz, Lizenzrecht und Kosten ggf. eine Herausforderung.</p> <p>Wir haben uns früh für OpenStreetMap-Karten entschieden und dank der OpenLayers Javascript Bibliothek binden wir diese seit zehn Jahren in alle unsere Websites und die unserer Kunden ein. con4gis integriert die mächtige Bibliothek in Contao. Zusammen mit allerhand Eigenentwicklungen und der Möglichkeit zahlreiche Kartendienste anzubinden. con4gis ist quasi ein Baukasten für Geoinformationssysteme, der all das bietet, was man von einer interaktiven Karte erwartet. Was genutzt wird entscheidet der Webseitenbetreiber. Damit hat dieser die Hoheit bzgl. Datenschutz und Kosten.</p> <p>Die <a title="Weltkartendaten" href="https://www.openstreetmap.de/" target="_blank" rel="noopener">OpenStreetMap</a> ist selbst keine Karte, sondern eine fantastische Datenbank, die die ganze Welt abbildet. Gepflegt wird diese Datenbank von einer beeindruckenden Community - Millionen von "Mappern" auf der ganzen Welt. Änderungen in der realen Welt sind fast überall kurzfristig erfasst und wenn etwas fehlt oder nicht passt, kann man es selbst problemlos ergänzen bzw. korrigieren. Aus diesem Grund ist die Datenbank, nicht nur für uns, die erste Wahl für Kartenbilder, Geosuche und Routing.</p> <p>Dienste wie die Routenberechnung benötigen starke Server für schnelle Ergebnisse, insbesondere dann, wenn es weltweit funktionieren soll. Gleiches gilt für die meisten anderen Kartendienste. D.h. für eine "normale" Karte mit Suche und Routing benötigt man drei kostenintensive Server. Nicht machbar für die meisten Webprojekte. Aus diesem Grund bieten viele kostenlose Kartedienste an. Die OpenStreetMap Community, einige Universitäten und auch Firmen stellen kostenlose Kartendienste zur Verfügung. In den meisten Fällen mit weniger juristischem Prüfungsaufwand, aber auch hier gilt es die Nutzungsbedingungen zu studieren. Manchmal ist bspw. eine kommerzielle Nutzung ausgeschlossen.</p> <p>In den ersten Jahren blieb auch uns nichts anderes übrig, als externe Server zu nutzen. Freie Server, aber auch kostenpflichtige Server. Die Projekte wurden immer größer und auch die Unsicherheit stieg, ob wir bei der Einbindung den Anforderungen der verschiedenen Anbieter entsprechen. 2012 haben wir dann angefangen eigene Server aufzubauen, die wir erst in eigenen Projekten und später auch in Kundenprojekten genutzt haben. Angefangen mit der Geosuche per Nominatim und der Abfrage der OpenStreetMap-Daten über die Overpass-API. Über die Jahre sind immer mehr und immer größere Server dazu gekommen. Die Leistung war für die Projekte erforderlich, aber ganz ehrlich, nicht alle Kosten konnten über die eigenen Kundenprojekte abgedeckt werden. So entstand die Idee die Server auch anderen Agenturen für Ihre Projekte zur Verfügung zu stellen.</p> <h3>Was con4gis.io schon jetzt kann</h3> <p>Registriert man sich auf der con4gis.io Website, kann man zwischen verschiedenen Tarifen wählen. Beginnend mit dem kostenlosen Tarif bis hin zum "Magnetberg". Darüber hinaus geht auch noch was ;) Im internen Bereich können dann Schlüssel für beliebige Webadressen angelegt werden. Der Schlüssel wird dann unter Contao im con4gis Dashboard unter Einstellungen eingetragen. Genau wie die angegebene Proxy Adresse. Danach können über con4gis zahlreiche Dienste verwendet werden.</p> <p>Alternativ können die Kartendienste auch per API angesteuert werden. Dazu gibt es eine entsprechende Schnittstellenbeschreibung, sodass man die Server auch an anderer Stelle in Contao und zum Teil auch außerhalb von Contao nutzen kann.</p> <p>Welche Dienste gibt es?</p> <h4>Kartenkacheln</h4> <p>Es gibt drei verschiedene Karten die über con4gis.io dargestellt werden können: Eine Straßenkarte, eine Graustufenkarte und eine Outdoorkarte.</p> <h4>Suche und Rückwärtssuche</h4> <p>Die Suche findet Koordinaten, Adressen, Orte aber auch Points of Interest in der Karte. Im Hintergrund stehen verschiedene Servertechniken zur Verfügung. D.h. mehrere Server die diese Aufgaben übernehmen können. Über die Koordinaten kann man auch die Adresse ermitteln (Rückwärtssuche).</p> <h4>OpenStreetMap Daten</h4> <p>Hier nutzen wir die Overpass API. Die Technik spiegelt die OpenStreetMap und ist in der Lage die Daten synchron zu halten. D.h. wenn jemand etwas in die OpenStreetMap-Datenbank einträgt stehen innerhalb kürzester Zeit (ca. 1 Minute) die Daten auch über con4gis.io zur Verfügung. Darüber lassen sich alle OpenStreetMap-Daten in der Karte darstellen. Bspw. Museen, Restaurants, Hotels oder Barrieren im Straßenverkehr. Die Möglichkeiten sind grenzenlos? Siehe hier: <a title="Welche Daten stecken in der OpenStreetMap?" href="https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Map_Features" target="_blank" rel="noopener">OpenStreetMap Map Features</a></p> <h4>Adressvervollständigung</h4> <p>In manchen Fällen ist es schön, wenn man beim Tippen des Ziels Vorschläge erhält. Auch das ist über con4gis.io möglich. So kann man bspw. gewährleisten, dass der richtige Flughafen gefunden wird, wenn man nach Flughafen sucht.</p> <h4>Routing</h4> <p>Mit con4gis.io können auch komplexe Routenberechnungen gemacht werden. Zwischenziele, Alternativrouten, u.Ä. sind möglich. Es können sogar POIs entlang der Route dargestellt werden. Bspw. Raststätten.</p> <h4>Distanzsuche</h4> <p>Ziele innerhalb eines Umkreises darzustellen ist Aufgabe der Distanzsuche (Umkreissuche), die über con4gis auch im Contao Backend konfiguriert wird.</p> <h4>Fahrtkosten berechnen</h4> <p>con4gis.io kann auch Fahrtkosten berechnen. Dazu können Wegpunkte und Preise übergeben werden. Und mit der Erweiterung IOTravelCosts auch im Backend von Contao gepflegt werden.</p> <p> </p> <h3>Was con4gis.io können soll</h3> <p>Wesentliche Berechnungen für ein gutes Geoinformationssystem sind bereits vorhanden. Für kleine Projekte sogar kostenlos. Mit con4gis könnt Ihr alle Funktion direkt über unsere Open Source Bausteine nutzen (Maps, Routing, IOTravelCosts, ...) und im Contao Backend konfigurieren. Aber auch für andere Anbindungen sind schon einige Schnittstellen verfügbar.</p> <p>Wir werden in Zukunft weitere Dienste hinzubringen. Unsere Wunschliste diesbezüglich ist lang. In Kürze werden wir Snippets anbieten, mit denen Ihr einfache Karten direkt in jegliche Website bringen könnt (auch außerhalb von Contao). Eine Editorintegration ist ebenfalls geplant. D.h. Ihr könnt dann Strecken oder Flächen einzeichnen, die in den eingebundenen Karten bereits enthalten sind. Wir stellen immer wieder fest, dass viele Internetagenturen sich nicht intensiv mit den con4gis Möglichkeiten auseinandersetzen möchten, oftmals fehlt sicher auch die Zeit dafür. Diese Agenturen nehmen ggf. eine weniger geeignete Alternative in Kauf, da das Prozedere und der Aufwand im ersten Moment besser einzuschätzen sind. Mit den neuen Snippets schaffen wir Abhilfe.</p> <p>Für Fragen und Einschätzungen zu einem Projekt meldet Euch gerne bei uns oder sprecht uns als Dienstleister für die Einbindung und Konfiguration von con4gis in Contao an.</p> <p>Probiert con4gis.io aus. Ihr kommt darüber nicht nur schneller ans Ziel, Ihr könnt auch aufatmen in Sachen Datenschutz. Wir speichern über die Kartenzugriffe keine personenbezogenen Daten. Wir zählen lediglich die Zugriffe. Wird Eure gebuchte Anzahl an Zugriffen überschritten, dann funktionieren alle Dienste an diesem Tag nicht mehr. Klar und simpel. Als Agentur könnt Ihr Euch einen con4gis-Zugang anlegen, beliebig viele API-Schlüssel für eigene und Kundenprojekte erzeugen. Alternativ kann auch jeder Kunde einen eigenen Zugang nutzen. Ganz wie Ihr wollt.</p> <p>Eine Bitte: Meldet Euch, wenn mal etwas nicht passen sollte oder Fragen bestehen. Wir sind erreichbar und können je nach Problem auch direkt unterstützten.</p> <p>Viel Spaß bei der Nutzung in Euren nächsten Projekten. Hier geht es zur Website: <a title="con4gis.io - planything for your maps" href="https://con4gis.io/" target="_blank" rel="noopener">https://con4gis.io/</a></p>         </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/con4gis-io-kartendienste-fuer-contao</link><pubDate>Mon, 17 Aug 2020 12:10:00 +0200</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/con4gis-io-kartendienste-fuer-contao</guid></item><item><title>con4gis 7.1 ist verfügbar</title><description><![CDATA[ <div class="ce_text block">             <h2>Zahlreiche Korrekturen und zwei neue Bausteine</h2>                 <p>Wir betrachten die Veröffentlichung von con4gis 7.1 als Zwischenschritt. Fehlerkorrekturen und Stabilität standen dabei im Mittelpunkt. Hinter den Kulissen sind wir zurzeit sehr aktiv das Frontend zahlreicher Bausteine zu überarbeiten. Die Ergebnisse werden ab der 7.2 im September ausgerollt. Nichtsdestotrotz ist einiges passiert von dem ich Euch hier berichten möchte.</p> <p>con4gis ist eine Sammlung von zurzeit 18 öffentlichen Bundles. Die Versionsnummer wird traditionell durch den Kartenbaustein (Maps) bestimmt, obwohl auch in anderen Bausteinen viel oder sogar mehr passieren kann. Wie auch dieses mal. Zwei neue Bausteine sind dazu gekommen:</p> <h3>con4gis - LDAP</h3> <p>Der LDAP Baustein erweitert Contao um die Möglichkeit sich über LDAP und Active Directory im Backend (Benutzer) und auch im Frontend (Mitglieder) zu authentifizieren. Dabei können Mitlieder- und Benutzergruppen wie gewohnt zum Einsatz kommen. Die Konfiguration kann größtenteils im Contao-Backend gemacht werden. Hier geht es zur <a title="LDAP und Active Directory für Contao" href="https://docs.con4gis.org/con4gis-ldap" target="_blank" rel="noopener">Doku</a>.</p> <h3>con4gis - Reservation</h3> <p>Den Reservierungs-Baustein haben wir aufgrund der Corona-Krise veröffentlicht. Der Baustein ist seit einigen Jahren im Einsatz und wurde jetzt insbesondere für die Tischreservierung in Restaurants weiterentwickelt. Im Contao-Backend können beliebige Reservierungsarten definiert werden. Bspw. für Raumreservierungen, Terminreservierungen oder eben die Tischreservierungen. Dazu werden der Reservierungsart beliebige Objekte zugeordnet. Ein Objekt kann bspw. ein Tisch sein. Es lässt sich festlegen zu welchen Tageszeiten und in welchem Intervall der Tisch reserviert werden kann. Bspw. Samstags von 11:00 Uhr - 14:00 Uhr und von 17:00 Uhr - 22:00 Uhr jede Stunde. Viele weitere Parameter können vordefiniert werden, wie bspw. die minimale und maximale Personenzahl für den Tisch (z.B. 4-6).</p> <p>Über ein Frontend-Formular kann dann reserviert werden. Automatisch werden freie Tische zugeordnet und ein Reservierungsschlüssel generiert. Der auch per E-Mail-Benachrichtigung verteilt werden kann. Über ein zweiten Formular, dass Stornierungsformular, können Buchungen auch vollautomatisiert durch den Nutzer zurückgenommen werden. Mehr dazu in Kürze in den <a title="con4gis Dokumentation" href="https://docs.con4gis.org/dokumentation" target="_blank" rel="noopener">con4gis Docs</a>.</p> <p>Selbstverständlich können an den Objekten auch Geokoordinaten gesetzt werden (mit con4gis-Maps). Dadurch lassen sich bspw. reservierbare Gebäude oder andere Objekte in der Karte darstellen.</p> <p>Bzgl. der Katentechnik (<strong>con4gis-Maps</strong>) sind insbesondere Korrekturen im Bereich Positionierung und Clustering erfolgt. Das Popup lässt sich jetzt auch außerhalb der Karte darstellen. Für weitere Änderungen verweise ich auf unseren <a title="con4gis auf Twitter" href="https://twitter.com/con4gis">con4gis Twitterkanal</a>. Nur dort halten wir Euch über alle, auch kleinere Änderungen, auf Stand.</p>         </div> ]]></description><link>https://kuestenplanet.de/artikel/con4gis-7-1-ist-verfuegbar</link><pubDate>Wed, 17 Jun 2020 18:18:00 +0200</pubDate><guid>https://kuestenplanet.de/artikel/con4gis-7-1-ist-verfuegbar</guid></item></channel></rss>